Finanzlage stabilisiert – Faktisch „Schuldenfrei“ nach 10 Jahren Haushaltskonsolidierung

Bettendorf, den 06.10.2016

Unter Vorsitz von Ortsbürgermeister Arnd Witzky tagte der Haupt- Finanz- und Bauausschuss Ende September. Thema war insbesondere auch die Haushaltslage nach Prüfungsergebnis 2015 sowie der Planungsstand zum Jahresende 2016.

Für den Rechnungsprüfungsausschuss stellten Arne Wilhelm und Renate Klinger  einige Schwerpunkte heraus.  Im Ergebnis  konnte eine wesentliche Verbesserung des Ergebnisses erzielt werden und das „Sparbuch“ Rücklage schloss zum Jahresende 2015 mit rund 137.000 € ab. „Eigentlich sind wir jetzt schuldenfrei“  bestätigten die Prüfer erfreut dem Ortsbürgermeister erfreut,  da unter Berücksichtigung weiterer Guthaben bei der SüWAG  damit der Restbestand an Altschulden in Höhe von 163.000 € erstmals ausgeglichen ist. Wehmutsropfen bleibt die Erinnerung an die Altschulden von ehemals 210.000 € durch die weiter noch zu tragende Zins- und Tilgungsbelastung. 

„Wenn auch an der ein oder anderen Stelle der Weg steinig war, hat der Rat den vor 10 Jahren eingeschlagenen Konsolidierungkurs konsequent weiter verfolgt. Mit dem notwendigen Augenmaß bei Ausgaben, ohne jegliche Neuschulden sowie Ausschöpfung von Zuschussmöglichkeiten und ehrenamtlichem Engagement wurde der vorhandene Bestand erhalten und die notwendigen Investitionen getätigt. 
Damit ist dann mehr als nur eine schwarze Null in den letzten 10 Jahren erwirtschaftet worden; auch weiterhin gilt es jetzt Kurs zu halten“ fasste der Ortsbürgermeister das Ergebnis zusammen.

Unter Berücksichtigung des kleinen Spielraumes der Gemeinde, der bei  den  Ausgaben für Kreis-,  Verbandsgemeinde- und sonstigen Umlagen verbleibt, gilt es neben den laufenden Fixkosten z.B. für 2017ff den Endausbau der Gillwiese sowie weitere Gemeindeausgaben im Gehwegbereich K 50 zu finanzieren.


Foto Gemeindearchiv:
Im Jahr 2015 hatten die Gemeindeverantwortlichen in Abstimmung mit dem VG-Bauamt die Weichen zur Ausschöpfung der Höchstfördersätze von Landes- /Bundes -und EU-Fördermitteln für eine Feldwegesanierung gestellt.
Die reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen ermöglichte nun im Spätsommer 2016 die Umsetzung in dem vorgegebenen engen Zeitfenster von wenigen Wochen von Planung über Ausschreibung bis  Abschluss.