"Saisonstart 2018" Gehölzschnittsammelstelle

Bettendorf, den 22.03.2018

Gehölzgrünschnittsammelstelle – Betrieb geht auf neuer Grundlage in die Saison 2018

Mit dem im Juni 2012 gestarteten damals gemeinsam mit der Abfallentsorgung des Kreisess gestarteten Pilotprojekt hatten die Gemeindeverantwortlichen die Weichen für eine ortsnahe Möglichkeit zur Entsorgung des in der Gemeinde anfallenden Gehölzschnittes von Bäumen, Sträuchern und Hecken gestellt. Durch Entgegenkommen eines Neubürgers konnte damals ein ehemaliges Fahrsilo genutzt werden, das zwischenzeitlich angemietet ist.

Von Anfang an wurde eine möglichst „kundenfreundliche“ Abladeregelung und wenig Betriebsaufwand angestrebt. Auch war klar, dass die Sammelstelle nur bei möglichst geringer Betreuungsbelastung der Gemeinde auf Dauer vorgehalten werden kann; woanders haben mehrere Gemeinden nur eine zentrale Stelle mit unterschiedlich langen Anfahrtswegen und -zeiten.
Ich setzt(e) mit den Ratsmitgliedern dabei auf die Eigenverantwortung der Anlieferer. Der Großteil der Anlieferer wird diesem Vertrauen auch gerecht.

Leider geht aber nach wie vor ein kleiner Prozentsatz davon aus, dass er die Sammelstelle nach eigenem Gutdünken befüllen kann und missachtet die von der Mehrheit beachteten Spielregeln in Frage oder nimmt sogar Sachbeschädigungen an der Anlage vor.
Auch „ersparen“ sich offensichtlich einige den häuslichen Kompostplatz und mischen Stoffe in den Gehölzschnitt ein. Die entsprechenden „Aufräumarbeiten“ gehen dann zu Lasten der Allgemeinheit.

Seit Herbst letzten Jahres wurde daher in Abstimmung mit dem Kreis eine Satzung erarbeitet, um mit den jetzt zusätzlich formal verankerten „Spielregeln“ bei Missbrauch – neben den allg. abfallrechtlichen Vorgaben – auch „ortsspezifisch“ vorgehen zu können. Entsprechende Bußgeldtatbestände werden künftig auf dieser Grundlage an das Ordnungsamt weitergeleitet.

Die Ratsmehrheit hat bei 2 Enthaltungen in der Sitzung Anfang Januar den Fortbetrieb der Anlage auf dieser Grundlage beschlossen. Alternativen wurden von anderer Seite keine genannt.

Damit bietet die Gemeinde auch in 2018 vielfältige freiwillige „Serviceleistungen“ zu dem Thema an.
Ein Fortbestand der Anlage ist nur bei entsprechender Beachtung möglich und im Interesse aller verantwortungsvollen Bürgerinnen und Bürger. 

 

Foto: "Benutzungsspielregeln" hängen am Eingang aus