Bettendorfer besuchten Burg Nassau - Rückblick auf aktives Jahrzehnt im Dorf
Zum Jahresende trafen sich ältere Bettendorfer Ehrenamtler auf Burg Nassau, wo Burgwirt Tobias Konrädi im Rittersaal einen traditionellen Aschebraten für die Gäste aus dem Blauen Ländchen vorbereitet hatte.
Das Kernteam der damals Ü55-/Ü65-ler sowie weitere Helfende aus Dorf und Region ermöglichten mit ihrem Engagement in den 2010-er Jahren u.a. die erfolgreiche Durchführung verschiedener Großveranstaltungen mit mehreren Tausend Gästen in dem kleinen Taunusdorf. Man unterstützte so die Gemeindespitze um Arnd Witzky und Gerd Heinemann, die „nebenbei“ noch die laufenden Gemeindegeschäfte ( z.B. Unterhaltung und Bau von Gemeindestraßen, -wegen und -gebäuden) zu organisieren hatte.
"Es gibt leider einige, die heute nicht mehr dabei sind“ erinnerte man sich eingangs an Ortsaktive wie die verstorbenen „Meyers“ oder die „Wilhelms“.
Im Anschluss an den Aschebraten kündigte sich mit Aufbau des IT-/Beamerequipments von Uwe Hegner der Fotozeitraffer an.
Mit den Vorbereitungen für den SAALÜ-Abend im „Adler“saal war man in die 2010-er Jahre gestartet und rief nochmal die Bettendorfer Familienabende der Ortsvereine“in Erinnerung. Dies sollte ein Mosakstein für die das Projekt 2013 (=850 Jahrfeier der Gemeinde) sein.
Die Bilder zun Dorfjubiläum 2013 zeigten viele „Scheunen“ als Festorte. Im Mai eröffnete Gernot Casper mit einem Festgottesdienst den Festakt in der Festhalle/-“scheune“ am Waldrand.
Im unter Regie von Monika Witzky und Heidi Metz festlich dekorierten „Scheunencafe“ auf dem Sonnenhof luden die Frauen des Dorfes zu Selbstgebackenem ein, während die „Weidmanns“ mit einem vielseitigen Pferdeprogramm in der benachbarten Dressurhalle der Veranstaltung eine besondere Note gaben.
Im Veranstaltungsdreieck Grillhütte, Fest- /Reithalle gab es an diesem Tag weitere vielfältige Programmpunkte zu erleben.
Im Sommer ermöglichten bei Teil 2 der 2013-er Festtage u.a. Hennys Scheune, die Betho Scheune, Breidenbachs Rundscheune und der denkmalgeschützte Rährborn verschiedene Aktivitäten und Zeitreisen, wie auf den Bilder nochmal zu sehen war. Rund um den Dorfplatz und den angrenzenden Straßen gab es für die Gäste aus Nah und Fern viel zu erkunden. Dabei war die von Elfriede Zöller und Renate Krämer betreute Brautmodenschau der Dorfjugend am Bornkippel eins der Highlights.
Mit „Limes Live“ Bildern aus 2014 ging die Bettendorfer Zeitreise in keltische und römischen Vorzeiten zurück. Noch weitere Zeitabschnitte waren im Geologischen Freimuseum und im Mineralienhof Wilhelm zu erkunden, wobei dort ein Planetarium ein Blick in die Sterne und ein kommendes Vorhaben der Ortsaktiven ermöglichte.
Aus 2016 zeigten Fotos die Eröffnung des Planetenweges mit vielen Gästen und dem Landrat an der Spitze. Das "Betonierteam" Gerd, Winfried und Bruno hatte vorher für die Standfestigkeit der Sternzeichen gesorgt.
So waren die vielseitigen Tagesaktivitäten entlang des Weges, das Cafe in der Schulwiese sowie der Abschluss in der Betho-Scheune im Bild zu sehen.
Die seit 2009 mit viel Eigenleistung sanierte Betho-Scheune war ab 2013 ohnehin im Jahresgeschehen zwischen Neujahrsempfang/-wanderung und Weihnachtsabend oft Ort des Geschehens.
Neben den von Monika Mootz und Renate Klinger dort organisierten Scheunen-Cafes setzen bis 2019 Kunstausstellungen unter fachlicher Betreuung des Marienfelses Edgar Defayay dort besondere Akzente.
"Das war ein rundum gelungener kurzweiliger Nachmittag“ zog eine langjährige Ehrenamtlerin zum Tagesabschluss das Resumè. Dem stimmten alle Ortsaktiven zu und fassten eine Fortsetzung im nächsten Jahr ins Auge.
Gut gelaunt und gestärkt verliesen die heute alle Ü 65/ler die gastfreundlichen Burgswirtsleute Tobias und Michelle und traten den Heimweg in das Blaue Ländchen an, bevor der an diesem Tag angekündigte Witterungsumschwung einsetzte.
Bild zur Meldung: Die Bettendorfer vor dem Stammbaum der Nassauer Burgherren



