Vorhaben 2026 können anlaufen - Finanzen bieten positiven Eckrahmen
Zum Jahresanfang geben die finanziellen Eckdaten den Verantwortlichen die Leitplanken für das kommende Jahr. Erfreut erhielt in diesem Zusammenhang Anfang Januar die Verbandsgemeinde Nastätten einen Förderbescheid über rund 2,6 Mio. € aus dem Regionalen Zukunftsprogramm „Regional. Zukunft. Nachhaltig“ (RZN).
Zu den damit insgesamt 78 geförderten Einzelmaßnahmen im Bereich der VG gehören auch einige Vorhaben in der Gemeinde Bettendorf.
Ein Blick in den seit Dezember abrufbaren Bettendorfer Haushaltsplan listet
verschiedene Maßnahmen von insgesamt 40.000 € im Rahmen des RZN-Programmes auf, die mit 30.000 € gefördert werden wie z.B.
o Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“:
Akustikpaneele für Saal , Bildschirm Ratssitzungen, Umrüstung auf LED
o Sanierung des denkmalgeschützten Rährborns
o Beschattung Kinderspielplatz
o Sitzbänke aus Holz
o Sanierung Gehwege
o Anschaffung zwei Waldbrandrucksäcke
o Erstellung Naturerlebnispfad
Neben diesen erfreulicherweise mit Landesunterstützung geförderten RZN-Maßnahmen fällt bei weiterem Durchblättern des Haushaltsplanes im Bereich der Investitionen zunächst wieder ein Investitionskostenanteil für die KiTa in Holzhausen mit rund 25.000 € ins Auge.
Weiterhin steht noch die 2025 nicht realisierte Anschaffung von Spielgerät
für den Spielplatz mit 10.000 € wieder im Plan.
Gleiches gilt für die Anschaffung Geräte für das Dorfgemeinschaftshaus.
Neben den genannten Investitionen kann auch insgesamt die positive Gesamtlage der örtlichen Finanzlage mit folgenden Eckdaten in 2026 fortgesetzt werden:
a) Überschuss 2026 bei laufenden Einnahmen / Ausgaben
Zunächst ist festzustellen, dass die ordentlichen Gesamtausgaben von 414.050 € zu 77 % durch die Umlagen von insgesamt 319.000 € in Anspruch genommen werden (168.300 € an Kreis, 114.100 € an VG und 36.600 € an KiTA). Neben sonstigen laufenden Planansätzen der Gemeinde sind die Aufwendungen für die Unterhaltung der Turmglocke, die Unterhaltung des Dorfgemeinschaftshauses und die Grillhütte erneut veranschlagt, da sie in 2025 nicht realisiert wurden.
Insgesamt verbleibt bei ordentlichen Gesamteinnahmen von 467.500 € (davon 219.000 Anteile EK-Steuer) ein Überschuss von 53.050 €.
Dieser Überschuss ermöglicht es, 2026 die Investitionen schuldenfrei umzusetzen und noch eine leichte Rücklagenaufstockung vorzunehmen.
b) Rücklage Ende 2025/-26 und Schuldensituation:
Der Rücklagenbestand Ende `25/`26 ist weiterhin auf hohem Niveau mit 455.000 € / 460.000 € zzg.l 13.500€ / 14.000 € Süwag Guthaben.
Zudem ist die Gemeinde weiterhin schuldenfrei.
Diese nach jetzigen Planung konstant hohe Rücklage von dann 2029 über 474.000 € resultiert bekanntlich seit 2019 insbesondere aus der Verjüngung der Dorfbevölkerung und den Verkauf „Bauplätze“ einerseits. Auch wird der Abbau des Unterhaltungsstaus aus der Coronazeit (insb. Gemeindegebäude) und zurückgestellte Investitionen (B-Plan, Gemeindestraßen, Geh- und Feldwege etc.) noch Rücklagenmittel benötigen.
c) Überschuss dauernde Leistungsfähigkeit 2027 ff
Auch für die Planjahre 2027 bis 2029 ist eine steigende freie Finanzspitze von
ausgewiesen mit 55.550 €, 61.500 € 70.050 €.
Damit ist erfreulicherweise der laufende Ausgabebedarf auch in den Planjahren unproblematisch abzubilden, wobei bisher etwaige größere Unterhaltungs- oder Investitionsausgaben in den Planjahren hierbei noch nicht berücksichtigt sind.
Zusammenfassend kann der interessierte Betrachter feststellen:
„Die auch 2026 stabilen Einnahmen und die „Sparbücher“ mit 0,47 Mio € ermöglichen es der Ortsgemeinde, die laufenden Aufgaben sachgerecht wahrzunehmen sowie zielgerichtet in die Infrastruktur und die Zukunft des Dorfes zu investieren. Die RZN-Fördermittel leisten dabei in 2026 einen wichtigen Beitrag “
Text: Web Red A. Witzky
Bild zur Meldung: Der zuletzt 2010 renovierte Saal im DGH ist in vielfacher Hinsicht Mittelpunkt im Dorfgeschehen



