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Forst


Aktuelle Meldungen

Bettendorfer pflanzen 1.100 neue Baumsetzlinge im Gemeindewald

(15.11.2022)

1.100 Baumsetzlinge bei Pflanzaktion im Gemeindewald gesetzt - Ehrenamtliche unterstützen Waldarbeiter

 

Auch im Bettendorfer Gemeindewald haben Klimawandel und Borkenkäfer ihre Spuren hinterlassen.
So mussten in den letzten Jahren in verschiedenen Bereichen insbesondere das geschädigte Nadelholz früher als geplant geerntet werden.
Ehemaliger Nadelholzfläche
In einem nun "kahlen" Bereich nahe des alten Bettendorfer Waldfestplatzes hat Revierförster Wölfle eine geplante Wiederaufforstung eingeplant. Hierzu wurde ein ca 0,6 Hektar große Fläche (also in etwa die Größe eines kleinen Sportplatzes) mit einem Gatter gesichert.
Dort soll  ein den veränderten Gegebenheiten angepasster Mischwald entstehen.

Hierzu unterstützten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus der Gemeinde die Initiative der Forstleute und pflanzten an einem Vormittag 1.1000 Setzlinge.
Pflanzaktion 2022Pflanzaktion
"Das Forstarbeiterteam wird in den kommenden Jahren mit der entsprechenden Pflege sicherstellen, dass der Wald mit den jungen Baumsetzuingen hier für die künftige Generation gedeiht" sagten die Forstleute zum Abschluss des Pflanztages zu.

Pflanzaktion 2022
Interessierte können sich bei künftigen Waldspaziergängen von den Veränderungen überzeugen.

 

Foto zur Meldung: Bettendorfer pflanzen 1.100 neue Baumsetzlinge im Gemeindewald
Foto: Der Weg zum Pflanzfeld

Treib- und Drückjagden im Herbst

(04.12.2019)

Treib- und Drückjagden im Herbst –
Notwendigkeit und Nutzen für den Naturhaushalt


Mit dem Spätherbst beginnt auch die Zeit der Treib- bzw. Drückjagden in den Wäldern am Welterbe Limes. Scheiden sich auch die Geister zum Thema Jagd bleibt festzuhalten , dass vielfältige Gründe nachzulesen sind, die den den Nutzen der Jagd und den Zusammenhang von Wald und Wild deutlich machen.   

 

Auch der Bettendorfer Jagdpächter Hermann-Josef Engstenberg lädt alljährlich Anfang Dezember zur Ansitzdrückjagd im Bettendorfer Jagdrevier ein.

„…jeder ist für seinen Schuss selbst verantwortlich…“ erinnerte Engstenberg auf die Sicherheitsbelange bei Jagd, als er die rund 60 Teilnehmer der Jagdgesellschaft an der Bettendorfer Grillhütte begrüßte und die bejagenden Wildarten freigab.

 

 

Für die Ansitzdrückjagd teilte Jagdaufseher Arne Wilhelm die Schützen- und Treiberguppen sowie Hundeführer mit kurz jagenden Hunden (wegen der  Nähe der Kreis-/Bundesstraßen) für die Bereiche Pohler Dell, Haide, Schindkaute und Pfarrhofen ein. Dabei wurden entsprechende Übersichtskarten zu den Standorten der nummerierten Ansitzböcke verteilt.

Im Laufe des Vormittags waren dann in den Wäldern um Bettendorf immer wieder Schüsse zu hören, die  ein gutes Jagdergebnis vermuten liesen.

Nach Beendigung der Ansitzjagd am Nachmittag bestätigte sich dies, als die Wildbergegruppen das erlegte Wild zum zentralen Aufbrechplatz fuhren.
Dort wurde das Wild fachgerecht aufgebrochen.

 

Mit dem waidgerechten Legen der Strecke (10 Stück Schwarzwild, 3 Stück Rehwild), den Klängen der Jagdhörner (Blasen der Totsignale) als Ehrenbezeugung gegenüber dem Wild und dem Überreichen der Erlegerbrüche wurde die aktive Jagd mit dem Signal „Jagd vorbei - Halali“  an der Bettendorfer Grillhütte beendet.

Mit dem Signal „Zum Essen“ begann zum Tagesabschluss das sogenannte Schüsseltreiben.
Dabei bot  sich noch reichlich Gelegenheit, die Tagesereignisse nochmal zu beleuchten und „Jägerlatein“ auszutauschen.


 

Foto zur Meldung: Treib- und Drückjagden im Herbst
Foto: Einweisung morgens an der Grillhütte